Das Land braucht einen nationalen Bildungskanon! Wir müssen auf einen Rahmen einigen, was Schulkinder in Nord, Süd, Ost, West lernen sollen.
Wir brauchen zudem eine Förder-, eine Lern-, eine Bildungsoffensive für all jene, die im Moment an den Rand gedrängt werden. Da im Land immer weniger Kinder geboren werden, müssen wir uns um diejenigen, die hier aufwachsen besser, gezielter, aufrichtiger, zugewandter kümmern. Das Land kann es sich auf Dauer nicht leisten, dass Zehntausende Jugendliche aus dem Bildungssystem herausfallen, nur weil sie vielleicht die Sprache nicht sprechen, weil die Betreuungsschlüssel ungünstig sind, weil die Ideenkraft der Schulbehörden gen Null tendiert, weil diese Kinder und Jugendlichen einfach nicht ernst genommen, einfach nicht als wichtig und zugehörig wahrgenommen werden.
Langfristig muss der komplette Zug der Bildung: Krippe, Kindergarten, Schule, erste berufsqualifizierende Ausbildung als gesellschaftliche Investition von allen bezahlt werden. Also: Keine Kita- und keine Studiengebühren!
Konkret braucht das Bildungssystem:
Mehr Geld! Für kleinere Klassen, bessere, auch individuelle Betreuung, Gebäudesanierung.
Schulen, in denen die Kinder die Inhalte lernen. Die Eltern sollen nicht unausgesprochen verpflichtet werden, als Hilfslehrer einspringen zu müssen. Die Nachhilfeindustrie muss strenger reguliert werden. Die Eltern dürfen nicht länger abgezockt werden!
Lerninhalte sollen auf dem Stand von 2009 gehoben werden: Lehrpläne müssen entrümpelt, neu gegliedert, frisch aufbereitet werden!
Bundesweite Vergleichbarkeit der Anforderungen und Standards, sprich einen Nationalen Bildungskanon!
Für die ganz Kleinen:
Das Niveau der Ausbildung, um kleine und sehr kleine Kinder zu betreuen, muss in den kommenden Jahren systematisch angehoben werden.
Eine deutliche Aufwertung der Arbeit für die 0 bis 6-Jährigen durch eine bessere Bezahlung der Betreuungskräfte ist zwingend geboten!






BILDUNG
Was wir jedenfalls NICHT brauchen ist ein oben herab aufgezwungenes und ideologisch motiviertes Schulsystem, wie in Hamburg, wo die linken Grünen in Kooperation mit der mauen CDU die sog. Primarschule durchpeitschen wollen. Längeres gemeinsames Lernen in der verlängerten Grundschule ist wissenschaftlich unbegründet und macht unsere Kinder somit zu Versuchskarnickeln.
Anstatt eine ganze Stadt mit Zwangsmaßnahmen zu verhaften, sollte lieber Geld zur gezielten Förderung von Brennpunkten in die Hand genommen und die bestehenden guten Schulen renoviert und ausgebaut werden. Klar gehört dazu auch eine Entrümpelung der Lehrpläne und -inhalte, dazu braucht man aber keine kostspielige, aufwendige, alles Bestehende zertrümmernde Strukturreform.
Am 19. 09. 09 um 11:00 Uhr gibt es auf dem Gänsemarkt eine Demonstration von Eltern, Lehrern und Kindern gegen die Schulpläne des schwarzgrünen Betonsenats - da sollten wir alle mitmarschieren, denn es geht nach der Kundgebung vors Rathaus!
Kinder dürfen kein Armutsrisiko darstellen
Kinder dürfen kein Armutsrisiko darstellen. Durch offensive Politik und Bereitstellung finanzieller Mittel, Erhöhung des Kindergeldes etc. Anreize für mehr Geburten schaffen, um so der Überalterung der Gesellschaft entgegen zu wirken.
Nicht nur die "Arbeit" für die 0 bis 6jährigen aufwerten, auch die Eltern sollen finanziell abgesichert sein, wenn sie die Betreuung übernehmen.
Betreuungsangebote für alle! Kinder zur Verfügung stellen.