Das Grundeinkommen
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Finanzierung

Sich auf die Höhe eines Grundeinkommens festzulegen, ist nicht sinnvoll. Gleichwohl: Ein Grundeinkommen muss deutlich oberhalb des Existenzminimums liegen. Nur dann ist auch die angestrebte kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe des Einzelnen gewährleistet. Um das Grundeinkommen zu finanzieren, stehen prinzipiell mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Die Zusammenfassung sämtlicher Transferleistungen (Kindergeld, Sozialhilfe, ALG2, Arbeitslosengeld, Rente und was sonst von der Gesellschaft an sozialen Leistungen aufgebracht wird) und deren anschließende Ausschüttung ohne Bedarfsprüfung. Dieses Modell, von Herrn Althaus "solidarisches Bürgergeld" genannt, aus dem Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI).

2. Alternativ dazu ließe sich das Grundeinkommen auch über eine deutlich erhöhte Konsumsteuer finanzieren. Dieses Modell favorisiert bspw. der Gründer der Drogeriemarktkette DM, Götz Werner. Parallel zur Anhebung der Konsumsteuer könnte dieses Modell die menschliche Arbeit von den so genannten Lohnnebenkosten entlasten. Eine Steuer wird nur auf das fertige Produkt erhoben. Die Bruttopreise der meisten Produkte bleiben dabei gleich.

Eine Reihe weiterer Finanzierungsmodelle sind durchgerechnet. Was es braucht, ist der politische Wille und die politische Macht, sie zu beschließen und dann umzusetzen. Deswegen: „Mensch, macht Politik“ (http://www.mensch-macht-politik.de). Deswegen die Kampagne, das Bundestagsdirektmandat für den Wahlkreis 21, Hamburg-Eimsbüttel, zu gewinnen.